Vertikale Begrünung zur Verbesserung des Raumklimas

Pflanzenbilder kommen nicht mehr nur in Einkaufszentren, Restaurants und am Empfang von Unternehmen als Wanddekoration zum Einsatz, sondern auch immer mehr in Wohnungen mit besonderem Design.

Die grünen Wände sind eine ideale Alternative zu den normalen Pflanzgefäßen und dienen außerdem als Raumteiler. Die große Blattoberfläche verbessert das Raumklima. Studien zufolge fühlen sich Menschen in grüner Umgebung wohler und genießen dadurch auch gesundheitliche Vorteile.
Der französische Botaniker und Gartenarchitekt Patrick Blanc entwickelte das System der vertikalen Gärten und gab gleichzeitig den Anstoß für neue Bausätze und Techniklösungen.


Die Systeme reichen von einfachen Bilderrahmen mit Wasserstand bis mit Steinwolle- oder Kokosfasermatten bedeckte Wände, in denen die Wurzeln fest eingewachsen sind.
Filigrane Rankpflanzen wie die Kletterfeige, das Kletterphilodendron und die Efeutute finden am meisten Verwendung, da sie nicht zu weit von der Wand abstehen.
Aber solche Systeme haben ihren Preis. Man sollte für einen Quadratmeter professionelle Begrünung etwa 1000 Euro einplanen. Vollautomatische Systeme mit Tröpfchenbewässerung, die von einem Computer überwacht werden, sind weitaus teurer. Empfehlenswert ist dieses System erst ab einer Größe von 15 Quadratmetern und ein spezialisierter Gärtner für die Pflege ist auch anzuraten.


Es ist sehr wichtig die Installation einer vertikalen Begrünung fachkundig auszuführen, denn nur dann kann man auf Dauer davon profitieren. Feuchtigkeitsschäden und eine ungleiche Wasserverteilung können die Folge nachlässiger Pflanzenpflege sein. Deshalb sollte man auf angemessenes Raumklima und Lichtverhältnisse achten. Professionelle Raumbegrüner helfen als Experten für Pflanzenwände.


Weitere nützliche Tipps zur Raumbegrünung finden Sie auch auf www.hydro-tip.de.

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